Emstek

Dienstag, 03.12.2019 Lokalnachrichten - Emstek

Transporter aufgebrochen: Serie reißt nicht ab

Transporter aufgebrochen: Serie reißt nicht ab
Symbolfoto: dpa

Von Matthias Bänsch

In Emstek und Garrel sind bis Dienstag vier Transporter von Handwerksbetrieben aufgebrochen und geplündert worden. Die Diebe hatten es in allen Fällen auf hochwertige Werkzeuge abgesehen – dabei handelt es sich mittlerweile um eine ganze Serie derartige Vorfälle. Denn: Nahezu täglich meldet die Polizei solche Diebstähle aus dem gesamten Landkreis Cloppenburg.

Am Dienstagmorgen sind jeweils ein aufgebrochener Transporter auf einem Parkplatz an der Brahmstraße und an der Ostlandstraße in Emstek entdeckt worden. Die Diebe hatten offenbar in der Nacht zuvor zugeschlagen und das Werkzeug entwendet. Der Schaden allein hier: 4900 Euro. Ebenfalls in der Nacht zu Dienstag wurde ein Transporter geknackt, der in Halen auf einer Hofzufahrt am Heideweg abgestellt war. Auch hier wurde das Werkzeug geklaut. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.

In Garrel ist wiederum ein an der Schillerstraße geparkter Transporter am Wochenende aufgebrochen worden. Erst am Montagmorgen wurden der Schaden und das fehlende Werkszeug entdeckt. Hier schätzt die Polizei den Schaden auf 2000 Euro. In allen Fällen werden Zeugen gesucht. Hinweise an die Polizei unter 04471/18600.

Bereits Anfang des Jahres war die Cloppenburger Polizei mit einer derartigen Diebstahl-Serie beschäftigt. Der Gesamtschaden ging in die Zehntausende. Der nunmehr aktuell entstandene Schaden dürfte bereits ähnlich hoch sein.

„Der Landkreis Cloppenburg hat eine sehr gute Verkehrsanbindung durch die Bundesstraßen und Autobahnen. Das macht ihn für reisende Tätergruppen so attraktiv“, erklärt Polizeisprecherin Maren Otten in diesem Zusammenhang.

Die an den Transporter angebrachte Außenwerbung von Handwerksbetrieben macht es den Dieben natürlich leicht, schon vorab einzuschätzen, ob sich ein Diebstahl lohnen könnte. Polizeisprecherin Maren Otten empfiehlt, möglichst viele Sicherungsvorkehrungen zu nutzen, um es den Täter möglichst schwer zu machen. So sei es sinnvoll, den Firmentransporter in einer abgeschlossenen Garage oder Betriebshalle über Nacht abzustellen. „Und dann sollte der Transporter zusätzlich auch noch abgeschlossen werden. Man sollte prinzipiell jede Sicherheitsvorkehrung nutzen, die zur Verfügung steht“, rät Otten.

Handwerker, die nicht die Möglichkeit haben, den Sprinter über Nacht in einer Garage oder Halle abzustellen, sollten das Werkzeug nicht im Fahrzeuginneren lassen. Otten weiß, dass dies nicht immer möglich sei. Auf der Ladefläche seien regelrechte Regalsysteme aufgebaut, damit das Werkzeug im Außendienst immer griffbereit sei. „Zumindest aber sollten hochwertige Geräte nicht über Nacht im Fahrzeug bleiben.“

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