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Mittwoch, 09.10.2019 Lokalnachrichten - OM & Region

MT-Chor lässt Abend ausklingen

MT-Chor lässt Abend ausklingen
Imposantes Bauwerk: Die MT-Gäste zeigten sich von der weltweit größten Christus-Statue in Swiebodzin sehr beeindruckt. Das Projekt wurde ausschließlich aus Spenden finanziert. Foto: Julius Höffmann

Cloppenburg/Berlin/Swiebodzin (mt). Die Stimmung im imposanten Innenhof des Lagower Schlosses hätte besser nicht sein können: Nach einem fürstlichen Mahl bewiesen die Gäste der MT-Leserreise nach Polen nicht nur Gesangsqualitäten, sondern auch rhythmisches Können auf der Tanzfläche. Natürlich fehlten auch kleine Anekdoten und witzige Geschichten aus verschiedenen Orten des Landkreises Cloppenburg nicht, die einige Teilnehmer zur Freude der Zuhörer zum Besten gaben.

MT-Chefredakteur Julius Höffmann hatte zuvor mit der Gruppe gewettet, dass sie es nicht schaffe, drei verschiedene „Auftritte“ spontan auf der Bühne zu präsentieren. Er selbst bot als Gegenleistung einen Sologesang an „nicht schön, aber selten“, so die selbstkritische Einschätzung. Die Wette ging für den Reiseleiter verloren. Ob Witze, Gesang der „Piraten aus Bevern“ oder das Peheim-Lied: Insgesamt waren es sogar sechs Beiträge, die für gute Laune und beste Unterhaltung sorgten.

Die viertägige Fahrt nach Berlin und Polen bot ein sehr abwechslungsreiches Programm: Bereits am Anreisetag hatte die MT eine Info-Veranstaltung auf der Besuchertribüne des Plenarsaals im Reichstagsgebäude gebucht, anschließend erkundeten die Gäste die Dachterrasse mit Glaskuppel. Viele nutzten anschließend die Gelegenheit, um am Brandenburger Tor das Einheitsfest live zu erleben. Auf dem Weg zum zentral gelegenen Hotel folgte ein Abstecher zum Potsdamer Platz. Eine Stadtrundfahrt am folgenden Morgen rundete das Programm in Berlin ab.

Nur zwei Stunden dauerte es, bis die Gruppe ihr eigentliches Ziel, die Stadt Swiebodzin in Polen, erreichte. Zum Programm gehörte eine ausgiebige Weinprobe, bei der nicht nur köstlicher Rebensaft in allen Farben geboten, sondern vom Winzer auch die wichtigsten Kriterien für einen guten Wein anschaulich erläutert wurden. Fürs bessere Verständnis sorgte Dolmetscherin Marzena, die die Gruppe die drei Tage begleitete.
Die weltweit größte Christusstatue war Tags drauf erste Anlaufstelle der Gäste aus dem Landkreis Cloppenburg. Sichtlich beeindruckt von den Ausmaßen des insgesamt 52 Meter hohen Bauwerks zeigten sich die Besucher, das obligatorische Gruppenbild durfte natürlich nicht fehlen.

In der etwa 40 Kilometer entfernten Kreisstadt Zielona Gora stellten zwei deutschsprachige Tourguides ihren Ort vor, vor allem das Palmenhaus mit Glasdach, das alle paar Jahre aufgestockt werden muss, weil die Pflanzen, vor allem die Palmen, im Inneren prächtig gedeihen und in die Höhe schießen. In der Altstadt nutzten die MT-Gäste die Zeit, um mit den eingewechselten Zloty günstig einzukaufen oder einfach nur kulinarische Angebote aus Polen zu genießen.

Der Abend dann der Höhepunkt der Fahrt: Im alten Schloss war der von der MT komplett gemietete Innenhof für einen wunderbaren Abend mit gutem Essen, leckeren Getränken und stimmungsvoller Musik hergerichtet worden. Ein eigens engagierter DJ sorgte für den nötigen Sound vom bekannten Schunkelwalzer, über Polonaise ums Buffet herum bis zu schweißtreibenden Rhythmen auf der Tanzfläche. Garniert mit den humorvollen und musikalischen Beiträgen der Gäste entwickelte sich ein ganz besonderer Abend, der allen sicher noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Die Stimmung hielt sogar noch während der Rückfahrt zum Hotel, als sich die Gruppe spontan zum MT-Chor formierte und in Dur und Moll den Abend ausklingen ließ.

Ruhiger wurde es am nächsten Morgen: Es hieß Abschied nehmen. Zuvor aber besichtigten die Gäste die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen, ein unterirdisches Tunnelsystem inmitten eines malerischen See- und Waldgebietes, das in den 1930-er Jahren von den Deutschen gebaut und 1945 von den russischen Truppen eingenommen wurde. Heute steht die bis zu 52 Meter tiefe Anlage mit Museum unter Denkmalschutz und gilt als größte Touristenattraktion in der polnischen Woiwodschaft (Bundesland) Lebus.
Wer sich lieber oberhalb der Grasnarbe bewegen wollte, der lernte das ehemalige Zisterzienser-Kloster Paradies kennen, wo die MT ebenfalls eine Führung gebucht hatte.

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