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Samstag, 15.12.2018 Lokalnachrichten - Essen

TBC: Auf Vorsorge wird verzichtet

TBC: Auf Vorsorge wird verzichtet
Keine Infektionsgefahr übers Fleisch: „Nur“ die Beschäftigten, die eng miteinander arbeiten oder leben, können sich beim Niesen oder Husten gegenseitig mit TBC anstecken. Vion in Westeremstek hat den Arbeitern dennoch einen Mundschutz verordnet. Foto: Kasper/dpa

Essen/Emstek (kre/gio/dpa) Zwei rumänische Schlachtarbeiter mit Lungen-Tuberkulose werden derzeit in Cloppenburg medizinisch behandelt. Einer ihrer Kollegen aus dem Vion-Schlachthof in Westeremstek ist an der Krankheit gestorben. Maximal vier infizierte Schlachtarbeiter haben bei Danish Crown in Essen am Band gestanden. Hätte es eine Chance gegeben, die Infektionen früher zu entdecken und zu behandeln? Nach der derzeitigen Gesetzeslage kaum.

Die früher übliche „Eingangsuntersuchung“, bevor Beschäftigte in der Lebensmittelbranche arbeiten durften, ist vor elf Jahren abgeschafft worden. „Eine solche Untersuchung hat sich als wenig effektiv erwiesen, da sie nur eine Momentaufnahme darstellt“, erklärte das niedersächsische Gesundheitsministerium auf Nachfrage.
Ein Test könnte jedoch zumindest erste Hinweise auf TBC liefern. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe am 15. Dezember entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon vorab exklusiv in der MT-App.

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